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News & Aktuelles

Die Bikebranche wächst und wächst

2015-09-02 13:42
von Stephan Obenaus

Da wird es doch Zeit, davon zu profitieren!

In der Freizeitwirtschaft scheint es keine zweite Branche zu geben, die ähnlich stark wächst, wie die Radsportbranche. Auch wenn es in diesem Artikel links explizit um den E-Bike-Boom geht, so geht es mir hier und jetzt um den grundsätzlichen Wunsch mehrerer Generationen, einfach "Rad zu fahren".

Ob E-Bike Runden, genüssliche Radtouren am Fluss, anspruchsvolle Rennradtouren oder Riden auf alpinen Mountaintrails. Die Welt will Radfahren - und das ist gut so. Mir geht es ja genauso. Eines meiner Mountainbikes muss fast immer ins Reisegepäck, vor über 6 Jahren bin aufgrund MEINES Sports ins SalzburgerLand übersiedelt und beruflich versuche ich seit jeher den Zweiradsport Teils meines Lebens werden zu lassen. 

Was genau wächst da?

Der MARKT. Und zwar hauptsächlich in Sinne von Absatzzahlen der Fahrradindustrie. So wie in dem Artikel geschrieben steht, erreicht der Absatz an neuerdings vor allem E-Bikes astronomische Ausmaße. Noch nie waren so viele Leute davon überzeugt, im Fahrrad ihren besten Freizeitbegleiter gefunden zu haben, wie 2015. Die E-Motor-Unterstützung setzt sich dabei immer mehr durch. Dieser Trend wirkt für viele zwar vorerst fragwürdig, bietet aber zugleich viele Chancen und Möglichkeiten.

Doch um diese Details geht es hier vorerst gar nicht ...

... wie stark die Branche und die Industrie wächst, könnt ihr ganz einfach in dem Artikel aus den Salzburger Nachrichten (siehe Foto) nachlesen. Darin findet sich ein prägnanter Satz, der mir sofort ist Auge gestochen ist und der mich seither beschäftigt:

"vom Fahrradboom profitiert in Europa bisher fast nur das Handel"

Warum ist das so? Der Fahrradboom zieht doch einen ganzen Rattenschwanz an potenzialen Profiteuren mit sich - warum profitieren diese noch nicht im möglichen Ausmaß? Was ist mit den Rad-Regionen und Rad-Hotels, die zur starken Entwicklung des Rad-Tourismus maßgeblich beitragen. Der Rad- und Bike-Tourismus nimmt in Österreich einen großen Stellenwert ein - warum bleiben diese unerwähnt? Ich denke mir, weil touristische Anbieter NOCH NICHT in dem Ausmaß vom Fahrradboom profitieren, wie es ihnen möglich wäre!

Wie können Sie und wir das vorantreiben?

Durch strategisches Handeln, klares Positionieren und systematisches Werben. Dies beginnt mit einer klaren Definition der umworbenen Zielgruppe. Nicht jeder Radsportler passt in jede Destination. Meist sieht es in der Werbung so aus, als wäre jede Region perfekt für jeden Biker. DAS STIMMT NICHT. Auch wenn in der Werbung sehr oft von hunderten Tourenkilometern und atemberaubenden Single-Trails die Rede ist, diese findet man nicht in jeder Region! Die Realität weicht sehr oft vom gezeichneten Bild ab. Das schadet der Reputation und schwächt die Qualitiät des touristischen Angebots.

Definieren Sie Ihre Zielgruppe - entwickeln Sie Produkte - kommunizieren Sie effizient

Wer seine Zielgruppe kennt und diese versteht, kann sie auch richtig umwerben. Machen Sie das mit passenden Produkten, die zur Region und zu Ihren Gästen passen UND kommunizieren Sie diese effizient. Schaffen Sie sich attraktive Websites, auf denen Sie Ihre Zielgruppe mit Emotion und Information erreichen und versuchen Sie neue Wege zu gehen. Seien Sie kreativ und innovativ und binden Sie Akteure aus Ihrer Region aktiv in die Umsetzung Ihrer Strategie ein. Einheimische Biker fahren nicht ohne Grund gerne zu Hause - sie kennen die Trails, lieben die Region und reden fürchterlich gerne über ihre Radsporterlebnisse.

Hören Sie Ihren Gästen beim Reden zu

Sportler erzählen am liebsten über ihre wilden Rides, lange Touren und haarsträubenden Downhills. Schaffen Sie Plattformen wo Ihre Gäste über sich und Ihre Abenteuer reden können. Kreieren Sie atemberaubenden Content, oder noch besser: lassen Sie diesen von begeisterten Gästen kreieren, und gefallen Sie damit Google und Ihrer künftigen Zielgruppe gleichermaßen. Bespielen Sie Ihre Online-Kanäle mit den richtigen Botschaften, sodass Ihre Zielgruppe gar nicht anders kann, als mit ihren Bikes bei Ihnen auf der Matte zu stehen. Zeigen Sie die Gründe auf, warum Ihre Region die beste Heimat auf dem Planeten ist und warum es sich immer auszahlt, eine Reise zu Ihnen anzutreten.

Das lässt sich doch ohne mega-Budget gar nicht umsetzen!

GANZ KLAR FALSCH - das Ganze ist eine Sache der kleinen Schritte und diese machen in Summe einen großen Fortschritt. Sollten Sie davon überzeugt sein, dass die wachsende Gruppe der Radsportler und Radurlauber IHRE Zielgruppe ist, dann warten Sie nicht, bis Sie vom Mitbewerb überholt werden. Steuern Sie aktiv Ihren Erfolg und beginnen Sie noch heute mit Ihrer Strategie für die Zukunft! Sie fragen sich, wie Sie das am besten angehen?

Hier ein paar kleine Schritte als Beispiel:

  • Definition der Zielgruppe und Aufsplittung der Märkte
  • Entwicklung schlagkräftigerer Produkte, die zu der Zielgruppe passen
  • Schaffen Sie die richtige Hard- und Software, die für Radsportler von Qualität zeugt
  • Optimierung Ihrer Botschaften - frischer Wind für Print, technisch saubere Lösungen fürs Web
  • Erzählen Sie Ihre Geschichten: optimieren Sie den Content im Web, erstellen Sie schlagkräftige Web-Texte
  • Arbeiten Sie mit aussagekräftigen Bildern - Schießen Sie emotionale Fotos und kreieren sie kurze Image-Videos
  • Bringen Sie Ihren Content zu Ihrer Zielgruppe - in jenen Social Media Kanälen, in denen sich diese bewegt
  • Verwenden Sie nicht jene Kanälen, die Ihnen gefallen - Sie müssen dahin, wo sich Ihre Zielgruppe befindet
  • Lassen Sie sich von Ihren Gästen finden und hören Sie Ihren Gästen zu, wenn Sie über sich sprechen

Und jetzt? Beantworten Sie sich diese Fragen:

Befinden Sie und Ihr Unternehmen sich in einer Region, wo man das Wachstum der Radsport-Branche spüren kann?

Ist Ihnen dieses Wachstum nicht egal und sind auch Sie der Meinung, dass Sie davon profitieren könnten?

Brauchen Sie Unterstützung bei einem strategischen Konzept rund um Hardware, Software, Marketing und Vertrieb?

Dann freue ich mich, wenn wir uns kennenlernen. Die Zukunft braucht Strategie, Konzept und Kontrolle - sehr gerne stehe ich Ihnen als Ansprechpartner in diesen Fragen zur Seite. Nehmen Sie mit mir Kontakt auf und lassen Sie sich auf ein unverbindliches Erstgespräch ein - ich freue mich, von Ihnen zu hören.

Bis bald

Stephan Obenaus

Netz-&-Werk

Nun meldet sich noch ein aktueller Kunde zu Wort

Mountainbiker stellen für uns ein wachsendes Kundensegment dar. Deshalb haben wir uns mit Stephan Obenaus einen Bike-Experten und Themenberater ins Haus geholt. Gemeinsam entwickeln wir das Thema Mountainbike für unser Hotel Löwe in Leogang - von der Zielgruppe, über Produkte & Services, Hard- & Software, bis hin zu einem stimmigen Kommunikationskonzept.

- Barbara Madreiter, Hotel Löwe - Leogang

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